Beratung und praktische Anleitung gehen Hand in Hand

Mein Konzept basiert auf langjährigen eigenen Erfahrungen im Umgang mit und der Erziehung von Hunden und auf theoretischem Wissen, erworben über Studium und Fortbildungen.

Seit langem halte ich mehrere Hunde und lebe sehr eng mit ihnen zusammen, annähernd rund um die Uhr. Zudem bin ich Pflegestelle, das heißt ich nehme Hunde in Pflege und suche ein finales Zuhause für sie. Zumeist sind die Hunde aus dem Ausland und ich bin ihre erste Station in Deutschland. Zuerst einmal steht ankommen lassen auf dem Programm, Sauberkeitserziehung, Gewöhnung an Geschirr und Leine sowie an die neuen Umweltbedingungen. Deshalb ist die Erziehung zur  Stubenreinheit Alltagsroutine für mich, genau wie das Vermitteln der Leinenführigkeit und viele andere Fertigkeiten, die für hundliche Begleiter in unserer Gesellschaft unabdingbar sind. Natürlich lernt man nie aus, aber mittlerweile kenne ich die häufigsten Startprobleme und Fehlerquellen und von all diesen Erfahrungen können Hundehalter profitieren, wenn sie in meine Beratung kommen.

In meine Hundeschule kommt nicht der Hund, um trainiert zu werden, sondern sein Mensch, um zu erfahren, wie er seinem Hund etwas beibringen oder aber abgewöhnen  kann. Ich erkläre Hundehaltern warum sich ein Hund in einer bestimmten Weise verhält und wie man Verhaltensproblemen vorbeugt oder sie in den Griff bekommt. Der Hundehalter selbst setzt die Handlungsempfehlungen um. Viele Mensch-Hund-Teams benötigen nur in bestimmten Situationen Unterstützung, beispielsweise bei Hundebegegnungen, beim Ausflug in die Stadt, beim Restaurantbesuch, im Büro und vieles mehr. Im Rahmen des Alltagstrainings begleite und coache ich sie in genau diesen Situationen. Darüber hinaus organisiere ich Trainingsspaziergänge. Das ist mit Hinblick auf Gesellschaftsfähigkeit weitaus zielführender als Training auf einem Hundeplatz.

Hundeerziehung ist ein lebenslanger Prozess, schließlich geht um die Gestaltung eines gemeinsamen Lebens. Und Leben ist nun einmal nicht statisch. Nicht eine Methode ist dabei der Schlüssel zum Erfolg, sondern Vertrauen und Interesse aneinander, effektive Kommunikation und Kooperation. Es gibt sie auch gar nicht, „die eine Methode“ oder den Funktionsschalter, mit dem sich erwünschtes Verhalten an und unerwünschtes einfach ausschalten lässt. Jeder Hund ist ein Individuum, jeder Fall ein Einzelfall und möchte auch als solcher behandelt werden. Ein Hund, seine Erziehung, die Integration und das Zusammenleben mit ihm erfordert viel Zeit, praktische Übung und setzt eine intellektuelle Auseinandersetzung voraus. Hundehalter mit diesem Bewusstein werden sich mit Sicherheit gut bei mir aufgehoben fühlen.

Mein Angebot orientiert sich stark an den Bedürfnissen von Hunden aus dem Auslandstierschutz. So unterschiedlich sie auch sind, gemeinsam ist ihnen, dass sie mindestens vier Monate alt waren, als sie nach Deutschland kamen. Grundlegende Entwicklungsphasen liegen bei ihrer Einreise unwiederbringlich hinter ihnen. Sie müssen sich in einer anderen Umgebung zurechtfinden, als die, in der sie aufwuchsen und die ihr Bild von der Welt prägte. Daraus ergibt sich eine ganz andere Ausgangssituation und Bedürfnislage, als wenn ein Hund als Welpe vom Züchter übernommen wird.

Es gibt vier Module, die aufeinander aufbauen, aber auch einzeln Sinn machen.

  1. Beratung. Es können individuelle Fragen besprochen, Probleme gelöst, Ziele entwickelt werden.
  2. Einzeltraining für alle Hunde. Dazu gehören die Signale, Leinenführigkeit u. v. m. aber auch das gemeinsame Aufsuchen von Alltagssituationen, die neu erlernt werden sollen oder bereits ein Problem darstellen, wie beispielsweise ein Restaurantbesuch, Büroalltag, Stadtbesuch usw.
  3. Sozialisationstraining, Stufe 1, für sozial unsichere, rüpelhafte und verhaltensauffällige Hunde: Trainingsspaziergang, zusammen mit meinen Hunden. Es stehen verschiedene Charaktere zur Verfügung, alle sind den Umgang mit „besonderen“ Hunden gewöhnt
  4. Sozialisationstraining, Stufe 2: „Social Walk“. Macht grundsätzlich allen Hunden Spaß, bestens geeignet für sozial unsichere, rüpelhafte und verhaltensauffällige Hunde in der „Bewährungsphase“. Der „Social Walk“ ist ein geführter Gruppenspaziergang und bietet einen Trainingsrahmen, der dem normalen Leben schon ziemlich nahe kommt, aber die Sicherheit einer kontrollierten Situation bietet.

Beratung dient der Wissensvermittlung. So entsteht ein tieferes Verständnis für den Hund, sein Verhalten und seine Bedürfnisse.

Doch erst durch Ausprobieren und Erfahren wird aus Informationen echtes Wissen.

Übung sorgt für Sicherheit. Deshalb gibt es ergänzend zur Beratung ein Praxisangebot, aufgeteilt in Einzeltraining und Spaziergänge.

Gewalt und aversive Trainingsmethoden sind nicht Teil meines Konzepts.

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