Beratung und praktische Anleitung gehen Hand in Hand

Mein Konzept basiert auf langjährigen eigenen Erfahrungen im Umgang mit und der Erziehung von Hunden und auf theoretischem Wissen, erworben über Studium und Fortbildungen.

Seit langem halte ich mehrere Hunde und lebe sehr eng mit ihnen zusammen, annähernd rund um die Uhr. Zudem bin ich Pflegestelle, das heißt ich nehme Hunde in Pflege und suche ein finales Zuhause für sie. Zumeist sind die Hunde aus dem Ausland und keiner ist wie der andere. Es entspricht meiner Erfahrung, dass der Ankömmling so gut wie nie meinen Vorstellungen entspricht, weshalb ich versuche, mir erst gar keine Vorstellung zu machen. Was nicht immer klappt, aber so oder so, ich nehme es, wie es kommt und dann steht Ankommen lassen auf dem Programm, Sauberkeitserziehung, Gewöhnung an Geschirr und Leine sowie an die neuen Umweltbedingungen. Etwas zugespitzt ausgedrückt ist die Erziehung zur  Stubenreinheit Alltagsroutine für mich, genau wie das Vermitteln der Leinenführigkeit und viele andere Fertigkeiten, die für hundliche Begleiter in unserer Gesellschaft unabdingbar sind. Natürlich lernt man nie aus, aber mittlerweile kenne ich die häufigsten Startprobleme und Fehlerquellen und von all diesen Erfahrungen können Hundehalter profitieren, wenn sie in meine Beratung kommen.

Allerdings leiste ich Hilfe zur Selbsthilfe. Ich trainiere keine Hunde im Auftrag und ich kann ihnen auch nicht den Schalter zum perfekten Hund zeigen. Ein Hund, seine Erziehung, die Integration und das Zusammenleben mit ihm erfordert Verantwortungsbewusstsein, viel Zeit und setzt eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der Thematik voraus. Die Erziehung und die Umsetzung der Handlungsempfehlungen fallen in den Aufgabenbereich der menschlichen Bezugsperson des Hundes. Von mir erhalten Sie fachkundige Unterstützung hierbei. Hundehalter mit diesem Bewusstein werden sich mit Sicherheit gut bei mir aufgehoben fühlen.

Meine Beratungsleistung orientiert sich stark an den Bedürfnissen von Tierschutzhunden, insbesondere aus dem Ausland und Hunden mit Verhaltensproblemen. Es gibt vier Module, die aufeinander aufbauen, aber auch einzeln Sinn machen.

  1. Beratung. Es können individuelle Fragen besprochen, Probleme gelöst, Ziele entwickelt werden.
  2. Einzeltraining für alle Hunde. Dazu gehören die Signale, Leinenführigkeit u. v. m. aber auch das gemeinsame Aufsuchen von Alltagssituationen, die neu erlernt werden sollen oder bereits ein Problem darstellen, wie beispielsweise ein Restaurantbesuch, Büroalltag, Stadtbesuch usw.
  3. Sozialisationstraining, Stufe 1, für sozial unsichere, rüpelhafte und verhaltensauffällige Hunde: Trainingsspaziergang, zusammen mit meinen Hunden. Es stehen verschiedene Charaktere zur Verfügung, alle sind den Umgang mit „besonderen“ Hunden gewöhnt
  4. Sozialisationstraining, Stufe 2: „Social Walk“. Macht grundsätzlich allen Hunden Spaß, bestens geeignet für sozial unsichere, rüpelhafte und verhaltensauffällige Hunde in der „Bewährungsphase“. Der „Social Walk“ ist ein geführter Gruppenspaziergang und bietet einen Trainingsrahmen, der dem normalen Leben schon ziemlich nahe kommt, aber die Sicherheit einer kontrollierten Situation bietet.

Beratung dient der Wissensvermittlung. So entsteht ein tieferes Verständnis für den Hund, sein Verhalten und seine Bedürfnisse.

Doch erst durch Ausprobieren und Erfahren wird aus Informationen echtes Wissen.

Übung sorgt für Sicherheit. Deshalb gibt es ergänzend zur Beratung ein Praxisangebot, aufgeteilt in Einzeltraining und Spaziergänge.

Gewalt und aversive Trainingsmethoden sind nicht Teil meines Konzepts.

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