Erziehungsberatung

Die gezielte Einflussnahme von Sozialpartnern auf die Entwicklung des heranwachsenden Hundes nennt man Erziehung. Das Ergebnis ist nicht nur erlebbar, es schlägt sich auch in der Entwicklung des Gehirns nieder.
Ein Hund benötigt Erziehung, damit er sich in unserer Gesellschaft zu benehmen weiß. Doch auch seine Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden und Raum bekommen.
Von Menschen adoptiert zu werden bedeutet für einen Welpen, dass sein Entwicklungs- und Formungsprozess von zwei unterschiedlichen Spezies begleitet wird. In der ersten Lebensphase sind das seine Mutter und die Geschwister. Nach der Adoption setzen die menschlichen Bezugspersonen diese Aufgabe fort. Ein Welpe wird nicht einfach nur groß, er entwickelt sich zu einer Persönlichkeit, mit individuellen Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen. Erziehende tragen eine große Verantwortung dafür, welche Stärken und Schwächen ausgebildet werden.
Bei der großen Mehrheit, der bei Hunden als störend empfunden Verhaltensweisen, handelt es sich um hundetypische Verhaltensweisen, die unbewusst von menschlicher Seite gefördert wurden. Manchmal sind es auch Trainingsfehler die dem Erfolg im Wege stehen oder Erziehung hat erst gar nicht stattgefunden.
Adoptiert man einen erwachsenen Hund, dann hat man es mit einer gefestigten Persönlichkeit zu tun, mit Eigenarten, Ecken und Kanten und dennoch ist eine Einflussnahme auf sein Verhalten möglich. Er lernt nicht so schnell, wie ein Welpe, aber er lernt. Ein Hund aus dem Tierheim kann eine Bindung zu neuen Menschen aufbauen und sich auf neue Situationen einstellen. Je größer das Wissen über Hunde, ihre Körpersprache, ein Bewusstsein für die eigene Körpersprache auf menschlicher Seite, desto leichter gelingt es dem Hund bei der Eingewöhnung eine Hilfe sein zu können.

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